Vereine2019-01-14T15:31:50+00:00

Aktuelle Barkhauser Vereine

Goethe-Freilichtbühne Porta Westfalica e.V.
Schützenverein Barkhausen Porta 1899 e.V.
TuS Porta Barkhausen 1892/1911 e. V.
Witthüs e. V.
Wittekindsburg – Deine Burg

Weitere Vereine werden folgen…

Fritz W. Franzmeyer

Zur Frühzeit des Barkhauser Vereinslebens

Das Barkhauser Vereinsleben entfaltete sich, wie vielerorts, um die Wende zum 20. Jahrhundert. Das ent-sprach dem Zeitgeist ebenso wie dem Wachstum der Einwohnerzahl. Ausgangspunkt und Anker – so bei der Frauenhilfe, dem Posaunen- und dem Kirchenchor – war zunächst die Kirchengemeinde. Die meisten Dorf-bewohner gehörten bald mindestens einem der Vereine an. Jeder Verein feierte sein Jahresfest und lud auch sonst zu mancherlei Veranstaltungen ein. Dabei bildeten sich schnell Querverbindungen. Männerchöre sangen auf dem Schützenfest, Laienspieler agierten beim Altenfest des Roten Kreuzes, die Feuerwehrkapelle spielte dem Geflügelzuchtverein auf.
Manchmal wirft die Vereinsgeschichte auch ein Schlaglicht auf die jeweilige Epoche insgesamt. So etwa, wenn 1920 der im Jahre 1909 gegründete und bis 1919 von Prinz Hermann zu Schaumburg-Lippe beschirmte Geflügelzuchtverein „Phönix“ Barkhausen elf Hähne und 105 Hühner als Kriegsentschädigung abliefern musste. Oder wenn in der Vorphase des 1906 gegründeten SPD-Ortsvereins Wilhelm Stute – Sozialdemokrat der ersten Stunde – die verbotene Parteizeitschrift ins Dorf schmuggelte.
Mit seinem Gründungsdatum 19.11.1883 ist der Kriegerverein einer der ältesten Vereine des Ortes. Zuvor hatte es schon den „Kampfgenossen-Verein“ von 1866 gegeben, dem nur Veteranen des deutsch-dänischen, des deutsch-deutschen und später des deutsch-französischen Krieges angehören konnten. Die letzten von ihnen wurden schließlich als Ehrenmitglieder vom Kriegerverein übernommen. Der sorgte sich vor allem um die „hülfsbedürftig werdenden Kameraden“ und um ehrenvolle Begräbnisse für die verstorbenen Mitglieder. Auch sollte in standesübergreifender Kameradschaftspflege „die Liebe für Kaiser, König und Vaterland“ erhalten und belebt werden. Doch man lud auch zum Tanz, spielte Theater und pflegte durch öffentliche Kommerse die Verbundenheit mit der Dorfgemeinschaft.
1892 wurde der Schießbetrieb aufgenommen; Preisschießen erhöhten die Attraktivität. Auch das Fechten gehörte bald zu den beliebten, sportlichen Übungen der jüngeren Vereinsmitglieder. Zu den jährlichen Gedenktagen wie Reichsgründung, Sedanstag, Kaisers und Bismarcks Geburtstag, Stiftungsfest, war Anwesenheit Ehrensache. 1898 war man selbstverständlich bei der Kaiserparade in Minden dabei, 1896 bei der Einweihung des Denkmals. So wurde der Verein vor allem bei den national-konservativen Gemeindemitgliedern beliebt.
1915 hatte er, unter dem hochgeachteten Generalmajor Senden, nicht weniger als 154 Mitglieder. Auch die evangelische Kirchengemeinde machte sich der Verein gewogen. Im Jahre 1903 wurden seine Gedenktafeln für die Gefallenen von 1864/66 und 1870/71 in die neue Kirche überführt. 1910 trat Pastor Friedrich Meyer dem Verein sogar als Mitglied bei. Dennoch konnte es in einem Gemeinwesen mit großer Arbeiterschaft nicht ausbleiben, dass es zwischen dem Kriegerverein und dem SPD-Ortsverein zu Spannungen kam. Für 1902 ist eine SPD-Agitation im Vereinslokal des Kriegervereins deshalb dokumentiert, weil es anschließend gegen die Anführer zu einem Gerichtsverfahren kam. In den unruhigen Jahren nach dem Ersten Weltkrieg sollte sich der Zwist noch verschärfen.
Der Kriegerverein legte noch zu Kaisers Zeiten den Grundstein für eine „Sanitätskolonne“. Sie bildete den Kern des späteren DRK-Ortsvereins Barkhausen. Der Reichskriegerverband hatte die Ortsvereine dazu gedrängt. 1911 verselbständigte sich die Kolonne zu einem eigenständigen Barkhauser Verein. Wie es bei einem Verein mit militärischer Tradition nicht verwundert, hatten Frauen darin anfangs nichts zu melden. Dabei bestand durchaus großer Bedarf an Helferinnen. Also organisierten sich die Frauen, wie in anderen Orten auch, in der „Vaterländischen Frauenvereinigung“. Schon bald sollte es für sie Sanitätsarbeit genug geben. Denn im Ersten Weltkrieg galt es, Verwundete in den provisorischen Dorflazaretten zu versorgen.
Dabei standen noch keine Fahrzeuge zur Verfügung. Vielmehr mussten Schwerverwundete auf fahrbaren Tragen nach Minden geschafft werden. Selbst dabei waren Frauen gefordert, denn die jüngeren Mitglieder der Kolonne wie des Kriegervereins waren an der Front. Über 40 von ihnen kamen nicht zurück. Die Sanitätskolonne wechselte im Laufe ihrer Vereinsgeschichte mehrfach den Namen. So wurde 1934 aus der „Kolonne“ ein „Zug“ und nach dem Zweiten Weltkrieg eine „Bereitschaft“ innerhalb des Ortsverbandes des DRK.
Nicht jeder Verein kann wie der Barkhauser Turn- und Sportverein gleich zwei Gründungsjahre vorweisen: 1892 und 1911. Das hat seinen Grund darin, dass der Verein aus zweien hervorgegangen ist. Im Jahre 1892 gründeten ein paar „Bürgerliche“, sicher auch angeregt durch das im Vorjahr veranstaltete erste „Witte-kindsbergfest“, den Männer-Turn-Verein (MTV) Barkhausen, 1911 ein paar „Arbeiter“ den aus einem sozia-listischen Radfahrverein abgezweigten Arbeiter-Turn-Verein (ATV) „Vorwärts“ Barkhausen. An diesem Klassendenken im Dorfleben änderte bis Ende des I. Weltkriegs auch nichts, dass der MTV in seiner neuen Satzung von 1908 jede Einmischung in politische und religiöse Angelegenheiten ausschloss.
Im MTV rankte sich das Vereinsleben 30 Jahre, im ATV 14 Jahre lang um das Geräteturnen und die Leichtathletik. Da die „Säckelwarte“ der Vereine über wenig Geld verfügten, wurde anfangs unter primitiven Bedingungen geübt, an abenteuerlichen Geräten zunächst in Gasthaussälen, vom Herbst 1914 an dann im Keller der dritten – „Schraderschen“ – Schule, die dank eines Staatszuschusses zur „Turnhalle“ umgebaut worden war. Die ersten Turngeräte wurden schon 1912 angeschafft, vom Reich vorfinanziert. Schon vor dem I. Weltkrieg machte man auf Gau- und Bezirksturnfesten auf sich aufmerksam. Zu Hause erwies sich das Wittekindsbergfest mit jeweils 700 bis 800 Wettkämpfern als Ansporn.
Nur drei Jahre jünger als der ältere Vorläufer des Turn- und Sportvereins ist der „Männergesangverein Wittekind“ von 1895. Von 24 Männern im „Gasthaus zur Berglust“ am Fuße der Kaiserstraße gegründet, wuchs „der Wittekind“ unter seinem ersten Dirigenten, dem Lehrer Schrader, bis zur Zäsur des I. Weltkrieges zu stattlicher Größe. Er gab eigene Konzerte und pflegte über seine frühe Mitgliedschaft im Deutschen Sän-gerbund auch den Kontakt zum Chorgeschehen über Barkhausens Grenzen hinaus.
Wieder einige Jahre später wurde der Schützenverein gegründet. Sicher ist er seit langem einer der be-kanntesten und beliebtesten Vereine des Dorfes, steht doch dieses bei einem Schützenfest ganz in seinem Bann. Doch die Geschichte des Vereins, zu der es bis 1954 keine schriftliche Überlieferung gibt, begann wohl eher gemächlich, und sie wurde auch schon bald für viele Jahre unterbrochen. Erst 1907 sahen die Gründungsväter die Voraussetzungen für ein Schützenfest gegeben. Man nahm sich zwar vor, von nun an in zweijährigem Rhythmus zu feiern, doch war 1909 das zweite Fest auch bereits wieder das vorerst letzte. Mit dem Ersten Weltkrieg begann sogar eine Zehnjahresspanne des vollständigen Darniederliegens.
Die 20er-Jahre waren bei all ihrer wirtschaftlichen und politischen Brisanz für das Vereinsleben eine Zeit der Anstöße und des Aufbaus. Erst einmal musste aber der Aderlass des I. Weltkriegs verkraftet werden. Be-sonders im Kriegerverein bzw. seiner Ausgründung, der Sanitätskolonne, fiel der Wiederaufbau 1919/20 nicht leicht. Es war ein Glücksfall, daß mit Dr. Walter Scheide jüngst ein engagierter junger Arzt nach Barkhausen gezogen war, der sich sehr für das Sanitätswesen einsetzte und neuer Kolonnenarzt wurde. Zusammen mit Kolonnenführer Wilhelm Ney veranstaltete er Lehrgang um Lehrgang, setzte Übungen an und formte bald eine einsatzstarke Gruppe, die ab 1934 unter dem neuen Namen „Sanitätszug des DRK“ firmierte.
Nicht minder schwer regenerierte sich nach dem Ersten Weltkrieg der Schützenverein. Erst 1927 wurde wieder ein Schützenfest gefeiert. Manch kleinerem Verein griff die Gemeinde mit bescheidenen Mitteln unter die Arme, so 1923 dem Ziegenzuchtverein.
Auch die Sportvereine hatten im I. Weltkrieg viele Mitglieder verloren. Dennoch entwickelten gerade sie sich danach zu Teams, die sich aus allen Bevölkerungsgruppen rekrutierten. Im MTV war schon 1911 die erste Fußballmannschaft gegründet worden, im „Vorwärts“ geschah dies nun 1919. Die wahre Liebe beider Vereine blieb aber für lange Zeit dem Handballspiel vorbehalten. Sie war sicher auch ein Grund für den späteren Zusammenschluss. Den Anfang mit dem Handball machte 1925 der ATV. Vorausgegangen war ein Schlüsselerlebnis.
Mehrere Aktive waren zur ersten Arbeiterolympiade nach Frankfurt am Main gefahren und hatten dort das allererste Handball-Länderspiel überhaupt gesehen: Deutschland gegen Österreich. Sie waren so begeistert, dass sie unverzüglich den eigenen Spielbetrieb aufnahmen, obwohl man zunächst mit „Eubels Grund“ oder „Höken Wisk“ vorlieb nehmen musste. Doch bereits ein Jahr später sollte es einen regulären Sportplatz geben, und nun zog auch der MTV nach. Zweimal in den 30er-Jahren wurde die Herrenmannschaft Kreismeister.
Zwar war im MTV schon 1906, im „Vorwärts“ 1926 eine „Damenabteilung“ gegründet worden, doch studierte diese zunächst vorzugsweise Reigen und Tänze für dörfliche Veranstaltungen und Vereinsfeste ein. Die Zeit des Frauenhandballs im Ort sollte erst noch kommen, dann aber, was die Erfolge betraf, die der Männer noch in den Schatten stellen.
1919 wurde der „Männergesangverein Wittekind e. V.“ durch einen seiner Gründungsväter von 1895, Wilhelm Brauns, und zwei seiner alten Sangesbrüder wiederbelebt. Er bekam nun aber zugleich auch einen Rivalen: den „MGV Sangeslust“. War sozusagen der „Wittekind“ der „bürgerliche“ Verein, so die „Sangeslust“ der „arbeiternahe“. War der „Wittekind“ entsprechend im Deutschen Sängerbund organisiert, so die „Sangeslust“ zunächst im Deutschen Arbeitersängerbund. Doch die Trennung hatte auch ihre positiven Seiten. Durch die Konkurrenz wurde auf beiden Seiten der musikalische Ehrgeiz geweckt, und jedermann war auf das Ergebnis des Wettstreits gespannt.
Man macht sich heute keine Vorstellung mehr davon, welche Menschenmassen die dörflichen Liedertafeln bis zum II. Weltkrieg zu begeistern vermochten. Es waren große gesellschaftliche Ereignisse, wenn eine Stadt Schauplatz des Deutschen Sängerfestes, eine Kleinstadt Austragungsort für einen regionalen Wettbewerb wurde. Wie 1925 Minden/ Porta. Der „Wittekind“ wurde in jenen Jahren vom talentierten Opernsänger Gerhardi Kertz dirigiert. Er qualifizierte seine Sänger auch für Engagements über das Dorf hinaus; mehrfach z. B. gastierte er mit Kurkonzerten in Bad Oeynhausen. Kertz wurde im Jahre 1926 vom Lehrer Ferdinand Möbus abgelöst, der über sein Engagement in der Freilichtbühne dem Chor auch zu überregional ausstrahlenden Auftritten in deren Inszenierungen verhalf.
Die „Sangeslust“ war nicht der einzige Verein im Dorf, der erst in der Weimarer Zeit entstand. Obwohl sich schon um 1850 herum in vielen Städten des Landes Freiwillige Feuerwehren auf vereinsmäßiger Grundlage gebildet hatten, sollte Barkhausen damit noch ein Dreivierteljahrhundert warten. Bis dahin blieb die Brandbekämpfung im Ort Sache der Gemeinde, die dazu ihre rüstigen Bewohner in die Pflicht nahm.
Im Mai 1924 wurde dann die „Freiwillige Feuerwehr Barkhausen“ gegründet. In Windeseile wurden nun Motorspritzen, Leitern, Sprungtücher und anderes modernstes Gerät angeschafft. 1925 wurde die Feuerwehrkapelle gegründet, die mit zwölf Mann begann und der einige Mitglieder über ein halbes Jahrhundert die Treue hielten.
Wie die Freiwillige Feuerwehr, so gehört auch die Freilichtbühne Porta zu den späten Vereinsgründungen. Doch sie konnte nicht wie diese an eine dörfliche Tradition anknüpfen. Denn sie widmete sich nicht wie an-dernorts der Pflege des Plattdeutschen, sondern griff von vornherein nach den klassischen deutschen Dramen. Dieses Konzept ging auf. Die Presse war bald begeistert. Bereits 1929 konnte sich die Bühne mit dem Namen „Landesheimatspiele der Provinz Westfalen“ schmücken. So kommt es nicht von ungefähr, dass die Initiative von der Bildungsanstalt des Ortes ausging.
Im Sommer 1927 brachte der Rektor der Barkhauser Volksschule, Dr. Heinrich Hollo, seinen Gründungsplan zur Reife. Entscheidend unterstützt wurde er von Landrat Petersen. Hollo gewann auch seine Lehrer-Kollegen Kleine-Kleffmann und Möbus für die Idee. Mit Konrektor Kleffmann und dem Lehrer Zurmühl leitete er gemeinsam den „Ortsausschuss für Jugendpflege Barkhausen a. d. Porta e. V.“. Dieser hatte in Barkhausen, wie andernorts auch, seine Tradition, konstituierte sich aber 1928 neu. Seine zehn Mitglieder waren die Gemeinde, die Schule, die Berufsschule und alle mit Jugendarbeit befassten Ortsvereine. Satzungszweck war zwar allgemein die „Förderung der Jugendpflege …“ . Doch der herausgehobene Zweck war „die Anlage einer Freilichtbühne und die Pflege des Laienspiels“.
Hollo erkannte in dem stillgelegten „Hutzeschen Steinbruch“ unterhalb des Denkmals die ideale Kulisse für „Die Räuber“, „Die Nibelungen“ oder „Wilhelm Tell“. Ein paar Jahre später wird der Direktor für germanische Sprachen an der New Yorker Columbia University schreiben: „Für manche Außenszenen ermöglicht sich dadurch eine sonst nirgendwo erreichbare spukhafte Realistik.“ Nachdem die Bühnengemeinschaft gegründet war, wurde mit unglaublicher Schnelligkeit der Spielbetrieb vorbereitet. Die Gemeinde Barkhausen übernahm eine Bürgschaft, die wenig später durch den Hotelier Carl Knoblich vom Kaiserhof und die Brauerei Feldschlösschen AG, Minden, aufgestockt wurde.
Gespielt werden sollte „Siegfrieds Tod“ von Friedrich Hebbel. Der Barkhauser Graphiker und Künstler Heinrich Bollmann entwarf das Nibelungenplakat. Hollo konnte von der Ufa-Filmgesellschaft die Originalkostüme aus dem Nibelungenfilm ausleihen. Im großen Stil wurde die Werbetrommel gerührt. 1928 begann der Spielbetrieb: Er erbrachte bald hohe Einnahmen. 1930 wurde zwar eine Spielpause eingelegt. Sie diente aber nur der Vorbereitung des ehrgeizigen Planes für 1931: der Aufführung von Goethes „Faust, der Tragödie erster Teil“.
Es mutet im Rückblick und von außen betrachtet als ungemein kühn, ja naiv an, dass sich eine unerfahrene Laienspielschar an eine derartige Aufgabe heranwagte. Und es spricht für den leidenschaftlichen Theatermann Hollo, dass er das Stück zu einem großen Erfolg führte. Die „Deutsche Goethe-Gesellschaft“ besuchte mehrere Aufführungen und war so beeindruckt, dass sie der Porta-Bühne nach der 50. Aufführung das denkbar höchste Gütesiegel „Goethe-Freilichtbühne Porta Westfalica“ verlieh. Frank Thiess war dort und bekundete dem Vorsitzenden seine Anerkennung. Selbst ein Gerhart Hauptmann, der im Goethe-Jahr 1932, als das Drama erneut gespielt wurde, eine Aufführung besuchte, war sich nicht zu schade, der Truppe und ihrer Bühne die folgende Widmung zu schreiben: 
„Die heilige Pforte
Ewige Kräfte hier und dort,
Strom, Gestein und Dichterwort:
Wirke alles fort und fort
Als der Heimatliebe Hort.
Eng vereint und nie getrennt!
Daß der Mythos sei und lebe
Und der heil´gen Pforte gebe
Ihres Wesens Element.
Erinnerung meines Besuches der „Faust“-Aufführung an der Porta Westfalica. 28. Mai 1932. Gerhart Hauptmann.“
Hollo wollte den „sozialistisch-gesellschaftskritischen Strömungen der Theaterkultur“ (Vereinsvorsitzender W. Krückemeier) die Ideale der deutschen Jugendbewegung entgegenstellen. Doch er verfiel der nationalsozialistischen Ideologie. Von 1933 schrieb er als dem „Jahr des Heils“. Und dennoch: Sein Metier war die Kunst. Mit ihr erreichte er zahllose Menschen. Seine Laienspielschar umfasste an die 400 Personen jeden Alters aus allen Schichten und Kreisen; sie kamen fast alle aus dem Dorf.
Bis 1933 wurden 300.000 Besucher gezählt. Hollo nahm einem ganzen Dorf die Berührungsangst vor der klassischen Kunst. – Mit der Finanzierung der Barkhauser Turnhalle, die 1930 eingeweiht wurde, übernahm sich die Bühne allerdings. Hinzu kam, dass die Depression 1931 Besucherzahlen wie Preise drückte und dass schlechtes Wetter fast die Hälfte aller Vorstellungen belastete. Die Inszenierungen mussten karger ausgestattet und die Einnahmen verstetigt werden. So wurde für 1932 neben der Wiederaufnahme des „Faust“ der „Wilhelm Tell“ einstudiert. Finanziell schloss das Spieljahr nicht schlecht ab, doch künstlerisch sollte der „Tell“ die vorerst letzte große, eigenständige Leistung der Porta-Bühne werden.
Für die Sportvereine aber war der Bau der neuen Turnhalle ein Meilenstein. Ein anderer war schon zuvor gesetzt worden. Die große Resonanz des Rasensports und insbesondere des Handballs hatte die Anlegung eines Sportplatzes erwirkt. Doch einer blieb unzufrieden: der Radfahrer-Bund „Solidarität“. Er gehörte zusammen mit dem Arbeiter-Turnverein, der Sozialistischen Arbeiter-Jugend und dem Arbeiter-Gesangverein zum „Arbeitersportkartell“. Die Gemeindevertretung verweigerte den Radfahrern eine Beihilfe von 90 RM für die Beschaffung von „Saalmaschinen für Übungszwecke und für öffentliches Auftreten“. Doch der sozialdemokratisch dominierten Gemeindevertretung ging es wohl weniger um die politische Brüskierung des linken Randes im Vereinsspektrum als vielmehr um die Trennlinie zwischen Sport und Freizeitgestaltung.
Über das Vereinsleben in der NS-Zeit ist wenig überliefert. Die Vereine wurden entweder aufgelöst oder gleichgeschaltet. Soweit man sich, wie gegenüber der evangelischen Frauenhilfe, nicht traute, sie aus ihren Bindungen – hier an die Kirchengemeinde Barkhausen – zu reißen, wurden zumindest entsprechende NS-Ortsgruppen wie der NS-Frauenschaft besonders unterstützt. In einigen Vereinen ging man wohl auch in die „innere Emigration“. In den meisten aber kam das Vereinsleben mit dem Krieg mehr und mehr zum Erliegen.
Hatten im Kaiserreich und in der Weimarer Republik die Kategorien „bürgerlicher Verein“ und (SPD-naher) „Arbeiterverein“ im Dorf bloß gesellschaftliche Bedeutung gehabt, so wurden sie in der NS-Zeit zur politischer Diffamierung benutzt: Schon 1933 wurde der Arbeitersängerbund aufgelöst. Das gleiche gilt für die Naturfreunde und die Arbeitersportvereine. Doch den meisten Aktiven des ATV war der Sport wichtiger als die Politik. Im MTV dachte man ebenso. So fanden viele ATV’ler eine neue sportliche Heimat im MTV. Der wurde Zwangsmitglied in der „Deutschen Turnerschaft“ und einem „Kreissportkommissar“ unterstellt.
Er erfreute sich damit entgegen der NS-Absicht in der Vorkriegszeit eines regen Zuspruchs – auch zur Freude von Vereinsgastwirt Friedrich Arnsmeier. Offensichtlich verbindet Sport, und so sollte aus der Asylgewährung nicht nur eine Spiel- und Sportgemeinschaft entstehen, sondern nach dem Krieg eine regelrechte Verschmelzung der zwei Vereine hervorgehen.
Eine Blütezeit erlebte in den Jahren 1934-39 neben dem MTV der Schützenverein unter Oberst Wilhelm Bergbrede, der übrigens kein Parteimitglied war. Als wollte man alles Versäumte nachholen, wurde nun von 1935 bis 1939 jedes Jahr ein Schützenfest gefeiert. Geschossen wurde bei „Korten Willem“, aber auch schon im Wittekindsberge. Doch mit dem II. Weltkrieg kam das Vereinsleben auch hier erneut zum Erliegen.
Der politische Umsturz traf auch die Freilichtbühne. Spielleiter Hollo wurde 1934 beruflich nach Detmold versetzt. Der NS-Kreisleiter beauftragte daraufhin Ferdinand Möbus. Sein Stellvertreter war Lehrer Wilhelm Körner. Die Geschäftsleitung aber übernahm bald der neue Gemeindevorsteher. Im Mai 1936 wurde der Amtsbürgermeister zur „Erstaufführung des Schauspiels ‚Leutnant Katte‘ von Hermann Burte […] im Rahmen einer Feierstunde der Hitler-Jugend ergebenst“ eingeladen. „Die Goethe-Freilichtbühne stellt sich damit in den Dienst der deutschen Jugend. Der Reinertrag der Aufführung dient zum Bau einer Jugendherberge […].
So will die Goethe-Freilichtbühne Porta Westfalica dazu beitragen, dass die Jugend unseres Führers zu aufrechten deutschen Menschen erzogen wird, die sich freudig einsetzen für ihr deutsches Volk und ihre deutsche Heimat.“ 1934 begann die Gleichschaltung. Von nun an wurde der bis dahin hochmotivierten Laienspielschar Fremdbestimmung aufgenötigt. Die Stücke mussten genehmigt, die Hauptrollen mit arbeits-losen Berufsschauspielern besetzt werden. An Nettoeinnahmen war nicht mehr zu denken.
Im wesentlichen wurden Stücke wiederholt oder solche gespielt, die Führerprinzip, Staatsautorität oder imperialen Expansionsdrang thematisieren (1935 Forsters Wasa-Drama „Alle gegen einen – Einer für alle“, 1936 Burtes „Leutnant Katte“, 1938 Grabbes „Hermannsschlacht“, 1939 Wildenbruchs „Rabensteinerin“). Immerhin gelang es 1937, Heinrich von Kleists „Käthchen von Heilbronn“ durchzusetzen. Als sich die Arbeitsmarktlage für Schauspieler besserte und man die ungebetenen Gäste loswurde, wuchs mit der Selbstbestimmung auch wieder die Spielfreude, und so wurden die Inszenierungen meist auch Publikumserfolge. Doch dann kam der Krieg, die Bühne wurde geschlossen. Die Spielschar löste sich aber nicht auf. Körner ließ sie mit plattdeutschen Stücken auf Kleinbühnen „überwintern“.
Für andere Vereine begann das neue Leben schon unmittelbar nach dem Kriege. Dazu gehörte der SPD-Ortsverein. Im DRK Ortsverein, der sich, nach einem Wiederanfang unter der Ägide der britischen Militärverwaltung, im Herbst 1947 gebildet hatte, entspann sich ein ausgesprochen intensives Innenleben, das sich mit der Zeit in zahlreichen praktischen oder fürsorgeorientierten Arbeitskreisen organisierte. Die beiden Sportvereine vereinigten sich. 39 Sportler waren aus dem Krieg nicht zurückgekommen. Dies legte eine Bündelung der Kräfte nahe. So kam es im Herbst 1945 zur Gründung des TuS „Vorwärts“ Barkhausen und 1952 zum neuen Namen „TuS Porta-Barkhausen 1892/1911“. Zulauf fand vor allem der Mannschaftssport.
Der Sportplatz wurde mit viel Eigenleistung wieder hergerichtet. Schon 1950 konnten aus den etwa 300 Mit-gliedern nicht nur sieben Handballmannschaften, sondern ebenso viele Fußballmannschaften rekrutiert werden. In dieser Zeit lief der Handball und zumal der Frauenhandball allen anderen Sparten den Rang ab. Die erste Frauenmannschaft wurde Bezirksmeister und nahm an den Aufstiegsspielen zur Ostwestfalenmeisterschaft teil. Väter der zahlreichen Klassenerfolge waren als Trainer und sportliche Betreuer Wilhelm Ferling bei den Männern und Paul Johannpeter bei den Frauen.
Doch es gab einen weiteren: Sponsor Carl Knoblich vom Hotel der Kaiserhof. Die Fußballer wähnten sich vielleicht zu sehr im Schatten der Handballer. Jedenfalls kam es 1951 zum Zerwürfnis. Die Fußballabteilung beschloss den Austritt und gründete den neuen „Verein für Rasensport“ Barkhausen. Dies war ein wesentlicher Anlass für die Namensänderung beim TUS. Doch auch innerhalb des fusionierten Traditionsvereins kam es immer wieder zur Herausbildung neuer Abteilungen und Aktivitäten.
Mit der Zeit wurden die Trainingsmöglichkeiten zum Engpass. So wurde die alte Mehrzweckturnhalle 1966 im Zuge der Errichtung der neuen Schule durch einen leistungsfähigen Neubau ersetzt. In der Folgezeit nahm der Turn- und Hallensport einen großen Aufschwung. Zehn Jahre später konnte der Schule und den Vereinssportlern auch die neue Sportanlage an der Goethestraße übergeben werden.
Schwerer mit der Integration taten sich nach dem Kriege die Gesangvereine. 1947 wurde in Hannover der „Deutsche Allgemeine Sängerbund“ gegründet, der das gesamte deutsche Chorwesen umschließen wollte. Ihm trat die 1946 wieder in ihre alten Rechte eingesetzte „Sangeslust“ bei. Der DSB, ebenfalls 1947 neu gegründet, zog indes nicht mit. So blieb man „weltanschaulich“ getrennt. Erst als beide Chöre unter Nachwuchsmangel litten, fanden sie sich 1972 zur „Chorgemeinschaft Barkhausen“ zusammen. Die Vereine wollten indes vorerst selbständig bleiben. Das hielten sie über zwanzig Jahre durch, dann schlossen sie sich zusammen und beendeten auch diese Zeitwidrigkeit. – Zunächst hatten sich aber die zwei Vereine nach 1945 nicht über einen mangelnden Zuspruch beklagen können. Jung und alt fanden sich in den Chören zusammen, ein die Generationen trennender Jugendkult hatte sich noch nicht herausgebildet.
Dies schloss modernes, experimentelles Musizieren keineswegs aus. Vor allem der spätere Kreis-Chorleiter Wilhelm Krieger – er leitete den „Wittekind“ musikalisch von 1949 bis 1957 – war ein Garant dagegen, dass sich die Konzerte in der Pose von Vaterlandsliebe und Heimattreue erschöpften. Sie halfen vielmehr, die Nachkriegslücken im Kul-turangebot zu füllen. Das strahlte über die Gemeindegrenzen aus. 1949, zum verspätet gefeierten 50. Jubiläum des „Wittekind“, wirkten zehn Nachbarvereine mit. Selbst der Vorsitzende des Deutschen Sängerbundes war anwesend. 1955, zum Sechzigsten, waren sogar 14 Vereine geladen. Man befand sich auf dem Zenith der Entfaltung musischen Gemeinschaftslebens im Dorfe.
Aber auch 1965 waren noch acht Chöre zu Gast. Ähnlich war die Entwicklung bei „Sangeslust“. Doch die Attraktivität öffentlicher Männerchorkonzerte und mit ihr die Zahl der Sänger war seit längerem im Sinken begriffen. Auch der fusionierte Verein litt mehr und mehr an Überalterung und Nachwuchsmangel. Als schließlich im März 2010, nach dreißig Jahren als Chorleiter, Herbert Saeger mit 75 Jahren in den Dirigentenruhestand trat, löste sich der Verein auf. Nur im informellen Beisammensein der Vereinsveteranen wird es so bald noch nicht verstummen, das „Es grüßet Euch die Porta Westfalica!“
Für den Schützenverein wiederholte sich nach dem Krieg eine merkwürdige Schwerfälligkeit des Wieder-auflebens, unter der er schon nach dem Ersten Weltkrieg zu leiden gehabt hatte. Vermutlich lag dies daran, dass das Schießen radikal in Misskredit geraten war. Bis 1954 sollte der Verein brauchen, um sich neu zu gründen. In Eigenleistung richtete man sich bis 1956 die Schießanlage vor dem gesprengten Denkmalstollen her. Doch dann erlebte der Verein, unter Vorsitz und Bataillonsführerschaft von Oberst Heinrich Franzmeyer, einen ungewöhnlichen Aufschwung.
Sportlich verschaffte er sich bis in hohe Austragungsebenen hinein Respekt. Gesellschaftlich war seine Entwicklung nicht minder beeindruckend. Anfang der siebziger Jahre erreichte er die Zahl von 350 Mitgliedern. Dies, obwohl Vereine bereits aufgehört hatten, stark das dörfliche Leben zu prägen. Der Zulauf hat sicher auch damit zu tun, dass stets auch Kinder und Jugendliche einbezogen wurden. Die Feste der Schützen waren ungemein gut besucht. Das Festzelt musste bald mehr als 1.500 Personen fassen. Im Jahre 1963 erbrachte das Schützenfest, das nun wieder – im Wechsel mit dem Mindener Freischießen – im zweijährigen Turnus gefeiert wurde, einen so großen Überschuss, dass ein namhafter Teil davon an die Kirchengemeinde und das DRK gespendet wurde. Damit entstand eine Tradition. Doch in den Abläufen musste man ließ sich immer wieder etwas einfallen lassen, damit es nicht langweilig wurde.
Auch die Freilichtbühne brauchte fast ein volles Nachkriegsjahrzehnt, um wieder aufzuleben. 1953 kam es im Kaiserhof zu einer Interessentenversammlung. Im Prinzip waren sich alle Fraktionen in dem Wunsch nach Neubelebung der Spiele einig, und da auch der Kreis und das Amt mitzogen, wurde schon bald, mit Otto Lübbert an der Spitze, die Goethe-Freilichtbühne neu gegründet. Wilhelm Körner als alter und zugleich neubestallter Spielleiter konnte sich ihr freilich nur noch ein gutes Jahr widmen, dann wurde er nach Bremen berufen. Es würde hier zu weit führen, die Persönlichkeiten in der Führung und im Spielbetrieb der Bühne zu würdigen, die den Verein in der nun folgenden Zeit der personellen Unstetigkeit, bedingt durch Krankheiten, frühen Tod oder beruflichen Wechsel, gleichzeitig oder nacheinander trugen.
Sie hatten es zunehmend auch mit grundsätzlichen Problemen zu tun. Die sich entwickelnde Fernsehgesellschaft zehrte an den Zuschauerzahlen und auch am Spieleifer. Die klassischen Dramen boten kaum Rollen für Kinder und Jugendliche, so dass die Nachwuchsarbeit zu kurz kam. Auch auf Verbandsebene dachte man über Auswege nach. Sie wurden an der Porta in einer ganzen Bandbreite von Erneuerungen gesucht. Doch darüber kann sich der Leser bereits weit besser, als es hier möglich wäre, auf der Webseite des Vereins selber informieren. – Die Goethe-Freilichtbühne Porta Westfalica ist in der Region zu einem Begriff geworden. Sie ist ein fester Faktor in der Tourismus-Werbung und fehlt in keinem Prospekt über die Attraktionen der Stadt. Längst stammt die Spielschar nicht mehr zum allergrößten Teil aus Barkhausen. Aber sie bleibt im Dorf verankert und wirkt in die verschiedensten gesellschaftlichen Gruppen hinein. Damit erbringt sie eine beachtliche Bildungs- und Integrationsleistung.
In Barkhausen hatte jeder Verein seine eigenen Gesetze des Wachsens, des Wandels, des Niedergangs und manchmal auch der Wiedererstehung. Der Kriegerverein reifte zu einer „parteipolitisch unabhängigen, auf demokratischer Grundlage aufgebaute Vereinigung ehemaliger Soldaten“. Die Gesangvereine verschmolzen und lösten sich schließlich auf. Dagegen erhält der Sportverein, ursprünglich eine Schar belächelter Idealisten und verschrobener Turner, neue Impulse aus der Fitnessbewegung, dem hohen Stellenwert des Spitzensports in den Medien und dem kaum noch durch Mobilitätsprobleme eingeschränkten Kräftemessen mit Konkurrenzvereinen.
Der Schützenverein bedient wie die Feuerwehr, das Rote Kreuz und die kirchennahen Vereine den Sinn für Dorfgemeinschaft in einer Zeit der Vereinzelung. Aus einem ähnlichen Grunde hat die Theaterarbeit auf der Freilichtbühne, ungeachtet der Konkurrenz aus Film und Fernsehen, ihre Attraktivität durch Auffächerung des Programms bewahren können. Andere Vereine haben andere Lebenszyklen. Der kleine Kreis der Barkhauser Naturfreunde suchte sich nach der Neugründung 1952 auch durch Einbindung von Vereinsfreunden aus der übrigen Porta zu entfalten und öffnet sich seit den achtziger Jahren auch verstärkt dem Umweltschutz. Das hatte, auf seine Weise, zuvor auch schon der Heimat- und Verschönerungsverein getan, der sich, in Arbeitsteilung mit dem Mindener Bergverein, die Pflege der Waldwege im Wittekindsberg auf die Fahnen geschrieben hatte.
Andere Vereine seien erwähnt. Der Tennisverein TC Barkhausen erspart den Barkhauser Freunden des weißen Sports schon seit Jahrzehnten die Mitgliedschaft in Minden. Er prägt mit seiner gepflegten Anlage an der Weser den Ortseindruck für Fernradler mit und weist die Erinnerung Alteingesessener an den zum Schluss verfallenen und zugewucherten Vorläufer im Wald hinter dem Kaiserhof einer versunkenen Epoche zu.
Geritten wurde früher in der „Koppel“, über künstlichen Hindernisse gesprungen auch auf der Weserwiese hinter „Schonebohms Hof“. Die Bauern hielten sich neben den Ackergäulen auch ihre eigenen turnierfähigen Reitpferde, die sie zugleich vor ihre Kutschen spannten. Heute hat ein Reitverein sein eigenes Domizil im – nach Plänen des Barkhauser Architekten Wolfgang Wiedermann, der auch langjähriger Oberst des Schützenbataillons war – umgebauten großen Saal des Kaiserhofs, wo in der Schlussphase des Krieges die zur Zwangsarbeit im Rüstungsstollen verdammten KZ-Häftlinge hatten hausen müssen. Ein Denkmalförderverein half ideell, organisatorisch, praktisch und finanziell bei der Sanierung des Kaiser-Wilhelm-Denkmals.
Andere Vereine müssen unerwähnt bleiben, seien aber aufgefordert, sich mit ihrem Internetauftritt hier einzubringen. Einige, z. B. musische, sind heute auf der Ebene der Stadt angesiedelt und rekrutieren ihre Mitglieder aus allen Stadtteilen. Die Vereinsvielfalt ist auch bei uns Ausdruck heimatlichen „Volksvermögens“, das in mehr als hundert Jahren angespart wurde.

Weitere Bilder von Vereinen

Bilder von Vereinen mit Namen

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Geflügelzuchtverein Phönix 1912

Nr.NameNr.NameNr.NameNr.NameNr.Name
111213141
212223242
313233343
414243444
515253545
616263646
717273747
818283848
919293949
10203040

Männergesangverein Sangeslust 1951

Nr.NameNr.NameNr.NameNr.NameNr.NameNr.Name
11121314151
212223242
313233343
414243444
515253545
616263646
717273747
818283848
919293949
1020304050

Männergesangverein Wittekind 1954

Nr.NameNr.NameNr.NameNr.NameNr.NameNr.Name
11121314151
21222324252
31323334353
414243444
515253545
616263646
717273747
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